Die Zukunft der Chemiebranche wird von fünf Entwicklungen geprägt:

 

Der Trend zur Berücksichtigung von individualisierten Bedürfnissen der Chemie-Kunden im Angebotsportfolio wird sich weiter fortsetzen. Der technologische Vorsprung deutscher Chemieunternehmen wird allerdings geringer und führt dazu, dass auch Spezialitäten immer schneller zu Commodities werden.

 

Die Innovationsfähigkeit der deutschen chemischen Industrie wird demgemäß über die Wettbewerbsfähigkeit und zunehmend über zukünftigen Erfolg entscheiden

 

Im Bereich der Produktion geht es um die Verteidigung des Heimatmarktes. Anbieter aus Schwellenländern werden zunehmend in den europäischen Markt drängen. Unternehmen werden sich auf Wertschöpfungsoptimierungen anstelle von Niedrigkostenstrategien umstellen.

 

Der europäische Markt wird nach wie vor eine hohe Bedeutung haben. Da jedoch die Grundstrukturen globaler Wertschöpfungsaktivitäten ihre Asymmetrie verlieren, wird er nicht ausreichen, um die heutige Marktstellung der mittelständischen Unternehmen im weltweiten Vergleich zu sichern. Internationalisierung wird zum Eckpfeiler der Unternehmensstrategie werden, um erfolgreich am Wachstum in den Schwellenländern teilzunehmen.

 

Die Verwendung bisher ungenutzter Synergien in einer Wertschöpfungskette mittels prozessorientierter Denkweise über Firmengrenzen hinweg, wird zu einem kritischen Erfolgsfaktor werden.

 

BDU-Thinktank Chemie:

Dr. Günter Burbach | Senior Manager | BearingPoint 
Dr. Wolfgang Petri | Geschäftsführer | Dr. Petri Consulting 
Prof. Robert Sedlák | Chairman und CEO | SEDLÁK & PARTNER 
Prof. Dr. Carsten Suntrop | Geschäftsführer | CMC2

 

 

 

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