M&A in der Modebranche - mehr als ein Trend

verfasst von Nicolas Gutbrod | Director M&A | Helbling Business Advisors

Die passende Krawatte zum Hemd: In den vergangenen 18 Monaten fand eine Reihe von Unternehmensverkäufen in der deutschen Bekleidungsbranche statt. Transaktionstreiber waren neben dem wiedererwachten "Fashion-Appetit" bei Finanzinvestoren auch strategische Themen wie Vertikalisierung und Filialexpansion. Wie können sich andere Branchen ebenso attraktiv aufstellen?


Die deutsche Fashionbranche hat seit 2014 kaum einen Monat ohne neuerliche prominente Übernahmen gesehen. Hierzu zählten starke Marken, kleinere Nischenanbieter, profitable Wachstumsunternehmen, aber auch Firmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. 2014 konnten so gesamt 31 Unternehmenskäufe und -verkäufe mit deutscher Beteiligung gezählt werden. Dieser Trend zur Branchenkonsolidierung setzt sich auch 2015 weiter dynamisch fort, was durch bereits 39 Transaktionen zum Halbjahr belegt wird. Diese Entwicklung ist mehr als bemerkenswert: Über viele Jahre hat die Bekleidungsindustrie mit eher negativen Themen auf sich aufmerksam gemacht. Auch die Jahre nach der Krise bis 2013 waren geprägt von rückläufigen Marktvolumina.



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