Handel im Wandel - Internet der Totengräber?

verfasst von Florian Büttner | Partner | ATB Consulting Büttner & Partner Unternehmensberatung

Der Einzelhandel kämpft ums Überleben. Laut Allensbach-Umfrage kaufen 41% der Bevölkerung ihre Weihnachtsgeschenke zumindest zum Teil im Netz. Nur die über 60-Jährigen bleiben dem Einzelhandel treu.


Während die Einzelhändler über die Konkurrenz aus dem Internet klagen, sind die Kommentare der Kunden zum Einzelhandel, auf eine entsprechende Veröffentlichung der Wirtschaftswoche, teilweise verheerend. Unattraktive Innenstadtlagen da schlecht zu erreichen, fehlende Parkplätze, schlechter Service, mangelnde Kundenfreundlichkeit, geringes Sortiment und ein fehlender Mehrwert werden dem Handel vorgeworfen.

 

In Belgien brach Ende 2013 das Weihnachtsgeschäft vorübergehend ein, nur weil die Kartenlesegeräte defekt waren.

 

In Schweden und Dänemark spielt Bargeld keine Rolle mehr, alles wird mit EC-Karte oder dem Smartphone bezahlt. Obwohl die Händler gesetzlich verpflichtet sind Bargeld anzunehmen, machen sie es nicht mehr.

 

Der Handel ist auf diesen Wandel unzureichend vorbereitet und sein Image ist schlecht. Das Internet wirkt moderater, frischer und zieht die junge und kaufkräftige Kundschaft an. 



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