Achtung Baustelle! - Wie die mittelständische Bauwirtschaft ihre Zukunft sichert

26.10.2016 | verfasst von Thomas Burbaum, Ralf Bödeker, Dipl.-Ing. Ulrich Steuernagel und Wolfram Tröger|

Derzeit erlebt die deutsche Bauwirtschaft einen ungeheuren Boom. Nach Angaben des IFO-Institutes betrug der reale Zuwachs des Bauvolumens in den Jahren 2010 bis 2015 im Mittel 2,3 Prozent. Mit einem Bauvolumen von etwa 270 Milliarden Euro belegt Deutschland den ersten Platz innerhalb der Europäischen Union. 


Diese Entwicklung wird sich insbesondere durch Impulse aus dem Wohnungsbau und Maßnahmen zur Infrastrukturverbesserung in der nächsten Zeit auch fortsetzen. Doch niemand kann vorhersehen, wie lange die Phase der Hochkonjunktur noch anhält. Für Unternehmer in der Bauwirtschaft wird es sich in der Zukunft auszahlen, gerade jetzt – in guten Zeiten – die strategische und operative Ausrichtung ihres Unternehmens zu überprüfen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

 

Strategische Positionierung: Langfristig die richtigen Weichen stellen

Mit „Building Information Modeling“ (BIM) wird ein Thema auf die Bauwirtschaft zukommen, das erhebliche, teilweise sogar disruptive Veränderungen für die traditionell fragmentierten Planungs-, Entscheidungs- und Baustellenprozesse zur Folge hat. Der neue, alle Lebensphasen umfassende Ansatz eines Bauwerkes – von der Bauplanung über den Gebäudebetrieb bis hin zum Abriss – bietet mittelständischen Bauunternehmen erhebliche Chancen. Er birgt aber auch das Risiko, den Anschluss zu verlieren, weil die Innovationszyklen viel kürzer ausfallen als bei früheren Entwicklungsschüben.



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