Aktuelle Veröffentlichungen zu den Themenfeldern Honorare, Gehälter und KPIs

Vergütung in der Unternehmensberatung (2021)

Festgehälter 2021 verharren auf Vorjahresniveau - Trotz Rückgang des Branchenumsatzes von 3,2 Prozent erhielten 85 Prozent der Mitarbeitenden in Consultingunternehmen 2020 eine Bonuszahlung

 

Die Festgehälter in der Consultingbranche haben sich im Jahr 2021 unterschiedlich entwickelt. Auf manchen Hierarchieebenen sind diese sogar leicht zurückgegangen. Im Vorjahr betrug der Anstieg im Schnitt noch 2 Prozent.

 

Die Gesamtvergütung der angestellten Beraterinnen und Berater hängt zumeist auch von der Größe des betreffenden Consultingunternehmens ab. Während die Unterschiede zwischen mittelgroßen und großen Unternehmen im Jahr 2020 außer auf Partnerebene zumeist gering ausfielen, betrug der Abstand der Gesamtvergütung zwischen großen und kleineren Unternehmen im Durchschnitt rund 30 Prozent.

 

Während Bachelor-Absolventen ihre Karriere in der Beratung typischerweise als Analyst beginnen, starten Absolventen mit Master-Abschluss in der Regel bereits als Consultant. Dies spiegelt sich nicht nur in den Aufgaben, sondern auch in der Gehaltshöhe wider: Einsteigerinnen und Einsteiger mit Bachelor-Abschluss können mit einem durchschnittlichen jährlichen Einstiegsgehalt von rund € 44.000 rechnen, Studierende mit einem Masterabschluss mit rund € 49.000. 2018 lagen diese Werte noch rund € 5.000 bzw. € 6.000 unter dem heutigen Niveau. 

 

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Feedback von Nutzern der Studie: "… „sehr interessante Ergebnisse!“ (großes Consultingunternehmen mit rund € 200 Mio. Umsatz), „wir arbeiten im Zuge unserer Budgetplanung und der anstehenden Gehaltsrunde schon damit“ (mittelgroßes Consultingunternehmen mit rund 30 festangestellten Mitarbeitenden), „… Die Ergebnisse sind sehr interessant und wir werden diese in der Vorbereitung auf die anstehende Gehaltsrunde berücksichtigen.“ (großes Consultingunternehmen mit über 2.000 festangestellten Mitarbeitenden), „...Die Studie ist beeindruckend umfangreich und detailliert.“ (mittelgroßes Consultingunternehmen mit rund € 7 Mio. Umsatz)

 

KPI's in der Unternehmensberatung (2020)

Durchschnittlicher Umsatz pro Berater fiel 2019 bei Wie erfolgreich arbeitet mein Beratungsunternehmen und über welche Kennziffern lässt sich dieser Erfolg messen und steuern?

 

Im gegenwärtigen wirtschaftlichen Gesamtumfeld sehen sich die einzelnen Akteure einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dadurch werden hohe Anforderungen an das Management der Unternehmen und damit an die Steuerungssysteme gestellt. Leistungskennwerte ermöglichen hier den direkten Vergleich des eigenen Unternehmens mit den Wettbewerbern. Damit erlangen Kennzahlen eine entscheidende Bedeutung für die Unternehmenssteuerung.


In seiner Anfang Dezember 2020 veröffentlichten Studie "KPIs in der Unternehmensberatung" hat der BDU wichtige KPIs in der Consultingbranche nach Unternehmensgröße und Beratungsschwerpunkt analysiert. 


Kleinere Unternehmensberatungen arbeiten profitabler …

 

Gemessen an der Umsatzrendite war die Profitabilität der Beratungsunternehmen im Geschäftsjahr 2019 mit durchschnittlich 13 Prozent geringer als im Geschäftsjahr 2016 (18 Prozent). Kleinere Unternehmensberatungen erwirtschaften dabei eine Umsatzrendite von durchschnittlich 20 Prozent und sind damit deutlich profitabler als Ihre größeren Wettbewerber.

 

… weisen jedoch eine geringere Produktivität als Ihre größeren Wettbewerber auf.

 

Auf Ebene der Produktivität hingegen liegen die kleineren Beratungsunternehmen hinter den größeren Beratungen. Berater und Beraterinnen, die bei größeren Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 10 Millionen Euro tätig sind, generierten im Jahr 2019 pro Kopf über 190.000 Euro Umsatz, Consultants in kleineren Beratungsunternehmen hingegen lediglich rund 150.000 Euro.

 

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Honorare in der Unternehmensberatung (2019)

Tageshonorare im Consulting steigen 2019 nur leicht an

 

Die Tagessätze im Consulting sind von Anfang 2018 bis Mitte 2019 leicht, d.h. um durchschnittlich 1,3 Prozent gestiegen. Bis Ende 2020 werden weitere Steigerungen um um 2,2 Prozent erwartet.

 

Der durchschnittlich fakturierte Tagessatz liegt - die Top-Beratungen nicht eingeschlossen - auf Partnerebene bei größeren Consultingunternehmen bei 2.100 EURO, bei mittelgroßen bei 1.900 EURO und bei kleineren Unternehmen bei 1.600 EURO. In Strategieberatungsprojekten müssen die Kunden zumeist mit den höchsten Tagessätzen rechnen.

 

Vier von fünf Beratungsunternehmen kalkulieren ihre Tagessätze auf Basis der eigenen Kosten oder aufgrund von Marktpreisen. Hierbei stellen Marktpreise mit 42 Prozent das meistgenutzte Kriterium dar, wohingegen 37 Prozent die eigenen Kosten als vorrangiges Kriterium zur Berechnung der Tagessätze heranziehen. Jedes fünfte Unternehmen kalkuliert seine Tagessätze wiederum auf der Basis sonstiger Kriterien. Beispielsweise in Abhängigkeit von eigenen Erfahrungswerten, der Zahlungsbereitschaft des Kunden, der Wertschöpfung beim Kunden oder dem individuellen Interesse des Consultingunternehmens an dem Kunden respektive dem Beratungsmandat.

 

 

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Vergütung in der Personalberatung

Gehälter in der Personalberatung hängen nicht grundsätzlich von der Größe des Beratungsunternehmens ab


Zu diesem Ergebnis kommt die vom BDU veröffentlichte Studie „Vergütung in der Personalberatung“, an der sich rund 20, vorwiegend mittelgroße und größere, Beratungsunternehmen beteiligt haben. Zudem lag das durchschnittliche Gehaltsplus für Consultants in der Personalberatung im Jahr 2015 je nach Hierarchieebene zwischen 0,5% (Unternehmensleitung) und 1,8% (Junior-Consultants).


Beim Einstieg von Hochschulabsolventen im Bereich Research erzielten die Betreffenden ein durchschnittli-ches Brutto-Festgehalt von 35.000 Euro, vergleichbar mit Einstiegsgehältern in der Unternehmensberatung. Neueinsteiger im Bereich „Junior-Berater“ werden durchschnittlich mit 43.500 Euro vergütet. Zum Vergleich: Auf der Ebene der Unternehmensleitung liegt das durchschnittliche Brutto-Festgehalt bezogen auf den Ge-samtmarkt bei rund 110.000 Euro.


Der Anteil der erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile am Gesamteinkommen hängt stark von der jeweiligen Hierarchieebene ab. Beträgt der Anteil auf Seiten der Unternehmensleitung im Schnitt 24%, sinkt der Wert bis zur Hierarchiestufe Junior Researcher kontinuierlich auf 10%.

 

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Ihr Ansprechpartner in der BDU-Geschäftsstelle

Möchten Sie eine Studie bestellen oder haben Sie Fragen? Jörg Murmann, Leiter des Bereichs BDU-Studien, steht Ihnen gerne zur Verfügung. 

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