Positive Lehren aus der Krise ziehen


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Nachfolgend ein Auszug aus dem Positionspapier:

 

Immer wieder haben Krisen für Innovation und Weiterentwicklung in Organisationen und Unternehmen gesorgt. Auf der anderen Seite assoziieren wir mit dem Begriff nichts Positives: Gefahr für Wohlstand und Sicherheit, Bedrohung des Status Quo und negative Auswirkungen für die Betroffenen. Und doch erzeugen Krisen viele positive makro-politischen Effekte, welche sich in mikro-unternehmerisches Handeln überführen lassen. Denn der unvorhergesehene Zustand

 

  • macht den Blick frei für das Wesentliche,
  • ermöglicht Zeitkontingente für wertschaffende Tätigkeiten
  • befreit die Umwelt temporär von Belastungen,
  • gibt den Menschen äußere Ruhe zurück,
  • erzeugt unternehmerischen Geist für das „Fahren auf Sicht“,
  • rückt wesentliche Dinge wie die Familie oder den Kunden wieder in den Mittelpunkt,
  • zeigt auf, wie elementar das wertschätzende und achtsame Miteinander ist,
  • beschleunigt das Leben in virtueller-digitaler Umgebung und
  • entmystifiziert jegliche Planung und pointiert schnelle Reaktionsfähigkeit.

 


In Krisensituationen können Unternehmenslenkerinnen und Unternehmenslenker die Weichen auf Zukunft und Erfolg stellen, indem sie sich sensitiv und adaptiv auf Unvorhergesehenes einstellen, mit Kundenblick auf Marktentwicklungen schauen und ihre Risiken bewerten. Positive Lehren aus der Krise zu ziehen, steigert die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und ist eine hohe Kunst. Dabei wollen die Autoren dieses Positionspapiers Sie mit fünf Impulsen für Ihre Unternehmensführung begleiten.

 

 

# The New Normal: Virtuelle und reale Welt wachsen zusammen

Globale Krisen zeigen uns die Stärken aber auch die Schwachstellen von Organisationen, Prozessen und Geschäftsmodellen auf. Händler ohne E-Commerce? Fatal. Produzierendes Gewerbe mit großen Key-Accounts ohne digitale Salesplattform? Schwierig.

 

 

# Transparenz über die eigene Leistungsfähigkeit

„Wir fahren auf Sicht“ ist die Prämisse in der Krise. Die Ungewissheit über die nahe Zukunft nimmt zu. Bei voller Fahrt droht eine Kollision. Um das zu verhindern, passen Führungskräfte die Geschwindigkeit an. Darüber hinaus braucht es Transparenz. Diese hat zwei wesentliche Aufgaben in Krisenzeiten: Zum einen ist sie die Voraussetzung, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, zum  anderen ist sie auch elementarer Grundstein der internen Kommunikation.

 

 

# Werte leiten das Handeln in Zeiten hoher Unsicherheit

Weil Vieles nach der Krise anders sein wird, lohnt sich gerade jetzt die Überprüfung der Strategie: Überstehen Geschäftspartner, Kunden und Lieferanten die Krise? Wird das frühere Produktportfolio auch künftig nachgefragt? Ist unser Distributionsweg der Richtige? Für viele Geschäftsmodelle zeichnen sich bereits heute signifikante Änderungen im Markt ab. Um rechtzeitig neue Chancen zu ergreifen, ist es empfehlenswert, Zeiten geringerer Produktivität für die Entwicklung einer adaptiven Strategie zu nutzen. Bei der strategischen Umsetzung helfen Unternehmenswerte.

 

 

# Fokus auf den Kunden – Routinen und Gewohnheiten hinterfragen

Sind – wie in der Corona-Krise – nicht nur das eigene Unternehmen sondern alle Wirtschaftsteilnehmer von den Konsequenzen betroffen, zeigt sich sehr schnell, wer sich wirklich auf seine Kunden konzentriert und pragmatische Ansätze beim Lösen der Kundenprobleme liefert.

 

 

# Schnelle Reaktion auf Veränderung im Markt

In der Krise verändern sich Bedürfnisse von Kunden von heute auf morgen oder sind nicht mehr existent. Reaktionsschnelle Unternehmen sind in der Lage, sich immer wieder neu am Markt auszurichten. Viele Unternehmen zeigen das vorbildlich und entwickeln in der Krise innovative Geschäftsmodelle: Sterne-Restaurants bieten Gerichte für Zuhause an, Maschinenbauer stellen Vlies für Masken her, Unternehmen für Selbstmedikation produzieren Desinfektionsmittel, der stationäre Handel stellt kurzfristig auf Online-Shops und ortsübergreifende Plattformen um, Musikunterricht findet online statt usw.

 

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Fachverband Unternehmensführung + Marketing

In unserem Fachverband sind aktuell rund 25 Unternehmensberater zusammengeschlossen, die sich auf den Bereich der klassischen Managementberatung spezialisiert haben. Das breite Spektrum der Mitglieder von Vertretern großer internationaler Beratungsgesellschaften bis zum selbstständigen Marketingspezialisten führt zu einem spannenden Austausch bei den drei jährlichen Fachverbandstagungen. Beratung in Unternehmensführung und Marketing eines Unternehmens bedeutet, eine klare, zukunftsorientierte Zielsetzung und Strategie der Unternehmenspolitik sowie sinnvolle Frühwarnsysteme zu installieren. Unsere Unterstützung ist besonders gefragt bei Fragen des Umsatzwachstums, der Eigenkapitalbildung, der Organisationsentwicklung, der Veränderung von Führungsverhalten und -stilen, der Marktforschung und -analyse, der Vertriebsgestaltung, des strategischen und operativen Marketings und vielem mehr.

 

Immer wichtiger wird die stärkere Vernetzung und Übertragung des Marketings als unternehmerische Denkhaltung auf sämtliche Unternehmensbereiche. Marktorientierte Unternehmensführung entwickelt sich zum Schlüssel des Unternehmenserfolges.

 

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