Gehen E-Government-Angebote am Nutzer vorbei?

19.07.2015 | verfasst von Marc Reinhardt | Leiter Public Sector & Health | Capgemini Deutschland GmbH

Mit der elften Ausgabe des EU eGovernment Benchmarks liegt zum ersten Mal eine vollständige Bilanz im neuen, auf Nutzerorientierung ausgerichteten Studien-Design vor. Das Fazit: Im europäischen E-Government gilt weiterhin das Prinzip „Quantität vor Qualität“.


Die Angebotspalette wächst, während die Nutzung zurückgeht. Als Gründe hierfür identifiziert der Benchmark den unkomfortablen Zugang zu den Online-Services sowohl für Privatpersonen als auch für Firmen. Auch die mangelnde Transparenz bezüglich persönlicher Daten und der Prozesse in der Leistungserbringung wirkt sich aus: Vielen Nutzern ist nicht klar, wann sie von wem welche Rückmeldung zu ihrem Anliegen erhalten.



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