Factoring: Abschlagsrechnungen müssen kein k.o.-Kriterium mehr sein

verfasst von Ulrich Bendel | Geschäftsführender Gesellschafter | Mühl Christ Partner Management Consulting GmbH

Factoring gewinnt vor allem im Mittelstand als alternative Finanzierungsmethode weiter an Bedeutung. Das zeigen u.a. die aktuellen Zahlen des BFM Bundesverband Factoring für den Mittelstand. 2015 wuchs das Ankaufvolumen um 8,5% (Vorjahr + 3,9%). An dem anhaltenden Wachstum des Ankaufsvolumens hat sich voraussichtlich auch in 2016 nichts geändert.


Wenn ein Unternehmen die folgenden Fragen mit ja beantworten kann, dann ist es möglicherweise ein geeigneter Factoring-Kunde.

 

  • Besteht das Unternehmen seit mindestens ein bis zwei Jahren?
  • Verfügt das Unternehmen über ein mindestens positives Eigenkapital und positive Betriebsergebnisse?
  • Liegt der Jahresumsatz bei mindestens 0,5 Mio. Euro mit idealerweise steigender Tendenz?
  • Hat das Unternehmen regelmäßig Liquiditätsbedarf? (regelmäßige Inanspruchnahme der vollen KK-Linie und von Lieferantenkrediten)?
  • Betreibt das Unternehmen Handel oder Dienstleistung vorwiegend mit gewerblichen Stammkunden im In- und EU-Ausland?
  • Ist die Leistung bereits erbracht, wenn die Rechnung geschrieben wird?
  • Erbringt das Unternehmen eine standardisierte Ware oder Dienstleistung, die im Rahmen der AGBs erbracht wird?
  • Liegen die durchschnittlich fakturierten Rechnungsbeträge zwischen 500 bis 50.000 Euro?
  • Liegen die vereinbarten Zahlungsziele zwischen 10-90 Tagen?
  • Gibt es Debitorenrisiken / Forderungsausfälle, die abgesichert werden müssen? 

 



Weiterlesen
Die neuesten Artikel im BDU-Fachartikelbereich

Targeting bei Healthcare Professionals - Zielgruppenbestimmung mit "Connected Intelligence"

Um den dynamischen Bedarf ihrer Zielkunden auch künftig optimal bedienen zu können, ist es für die pharmazeutische Industrie entscheidend, ihre Zielgruppenansprache zu digitalisieren und zu individualisieren. Insbesondere die gezielte Ansprache und Einbindung von Healthcare Professionals (HCPs) stellt eine große Herausforderung für Life Science-Unternehmen dar und erfordert häufig eine Anpassung der bestehenden Go-to-Market-Modelle.

[verfasst von Benjamin Bohländer | Dr. Matthias Staritz | Jens Witte | IQVIA Deutschland]

Unternehmer in Nachfolgenot

Das Thema Unternehmensnachfolge gewinnt vor dem Hintergrund zahlreicher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Faktoren zunehmend an Bedeutung. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Thematik schützt Betriebe vor der drohenden Schließung.

[verfasst von Dr. Dirk Wölwer Geschäftsführer | dr.gawlitta (BDU) GmbH]

Die Transfergesellschaft – Sicherheit für Unternehmen und Perspektive für Mitarbeiter/-innen

Wenn in herausfordernden Zeiten schon weitreichende Veränderungen anstehen, dann soll es fair zugehen. Anerkennung und Respekt dürfen nicht verloren gehen, wenn sich das Unternehmen von einem Teil seiner Belegschaft trennen muss.

[verfasst von Michael Hahl Leiter Niederlassung Hamburg | VBLP Newplacement Karriereberatung Transfer]
Service
penzil
Sie sind Mitglied und möchten auch einen Artikel einstellen?
Ich möchte einen eingestellten Artikel löschen.
penzil
Top