Factoring: Abschlagsrechnungen müssen kein k.o.-Kriterium mehr sein

16.01.2017 | verfasst von Ulrich Bendel | Geschäftsführender Gesellschafter | Mühl Christ Partner Management Consulting GmbH
Factoring: Abschlagsrechnungen müssen kein k.o.-Kriterium mehr sein

Factoring gewinnt vor allem im Mittelstand als alternative Finanzierungsmethode weiter an Bedeutung. Das zeigen u.a. die aktuellen Zahlen des BFM Bundesverband Factoring für den Mittelstand. 2015 wuchs das Ankaufvolumen um 8,5% (Vorjahr + 3,9%). An dem anhaltenden Wachstum des Ankaufsvolumens hat sich voraussichtlich auch in 2016 nichts geändert.


Wenn ein Unternehmen die folgenden Fragen mit ja beantworten kann, dann ist es möglicherweise ein geeigneter Factoring-Kunde.

 

  • Besteht das Unternehmen seit mindestens ein bis zwei Jahren?
  • Verfügt das Unternehmen über ein mindestens positives Eigenkapital und positive Betriebsergebnisse?
  • Liegt der Jahresumsatz bei mindestens 0,5 Mio. Euro mit idealerweise steigender Tendenz?
  • Hat das Unternehmen regelmäßig Liquiditätsbedarf? (regelmäßige Inanspruchnahme der vollen KK-Linie und von Lieferantenkrediten)?
  • Betreibt das Unternehmen Handel oder Dienstleistung vorwiegend mit gewerblichen Stammkunden im In- und EU-Ausland?
  • Ist die Leistung bereits erbracht, wenn die Rechnung geschrieben wird?
  • Erbringt das Unternehmen eine standardisierte Ware oder Dienstleistung, die im Rahmen der AGBs erbracht wird?
  • Liegen die durchschnittlich fakturierten Rechnungsbeträge zwischen 500 bis 50.000 Euro?
  • Liegen die vereinbarten Zahlungsziele zwischen 10-90 Tagen?
  • Gibt es Debitorenrisiken / Forderungsausfälle, die abgesichert werden müssen? 

 



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