Grundsätze ordnungsgemäßer Markenbewertung

verfasst von Arbeitskreis Markenbewertung (Leitung: Dr. Ottmar Franzen) | Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.

Die Marke ist eines der wichtigsten Assets eines Unternehmens, oftmals sogar als Unternehmensmarke direkt mit dem Unternehmen gekoppelt. Insofern kommt dem Wert der Marke im Rahmen der Bewertung von
Unternehmen aber auch bei der Erfolgskontrolle des Managements ein hoher Stellenwert zu.


Hinzu kommt, dass die Marke häufig auch dann noch auf Interesse von Investoren stößt, wenn sich das Unternehmen in einer Notlage befindet und dringend frisches Kapital benötigt. Der Wert der Marke kann dabei als Sicherheit oder Garantie für neue Investoren oder Fremdkapitalgeber dienen. Eine Vielzahl unterschiedlicher Bewertungsverfahren, teils sehr einfache, teils sehr komplexe Modelle, machen die Orientierung schwierig. Um eine fundierte Beratung der Klienten zu erleichtern und gleichzeitig Mindeststandards zu gewährleisten, formuliert der BDU Grundlagen ordnungsgemäßer Markenbewertung (GoM). Diese sollen als Richtschnur im Rahmen einer BDU-konformen Beratung in Markenwertfragen genutzt werden. Formuliert wird ein idealtypischer Ablauf der Markenbewertung. Bestimmte Prämissen im Bewertungsanlass oder in der bestehenden Datenbasis können Abweichungen von diesem idealtypischen Ablauf notwendig machen.
Die GoM wollen bestehende Verfahrensvorschriften, wie etwa die DIN-ISO Norm 10668 für die Markenwertmessung oder den IDW S 5 für die Bewertung immaterieller Vermögensgegenstände nicht ersetzen oder entkräften, sondern in sinnvoller Weise ergänzen und punktuell präzisieren.



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