Der Faktor "Mensch" in ERP-/PPS-Projekten

28.01.2016 | verfasst von Jürgen Finger, Dipl.-Kfm. | Partner/GL | Büro für PPS-Realisierung und Einführung Jürgen Finger+Partner

In unserer Beratungs-Praxis stellen wir immer wieder fest, dass Unternehmen oftmals sehr unbedarft an das Thema „ERP-Einführung“ herangehen und sich wundern, wenn ein entsprechendes Projekt nicht den Vorstellungen der Geschäftsleitung entspricht.


1. Situation

Die Softwareauswahl, die Realisierung und Einführung von ERP-/PPS-Systemen verlangt aufgrund ihrer Komplexität eine ganz besondere Vorgehensweise in den Projekten. Ausschlaggebend für diese Aussage ist die Tatsache, dass immer das ganze Unternehmen betroffen ist: von der Geschäftsführung bis zum Mitarbeiter an der Maschine. Change Management ist angesagt.


2. Zielsetzung

Es muss das Ziel sein, alle Mitarbeiter von Anfang an in den Veränderungsprozess einzubeziehen. Die Mitarbeiter müssen am Ende des Prozesses der Einführung und Realisierung die Gewissheit haben, dass sie an der Veränderung teilgenommen haben und dass gemeinsam ein Werkzeug geschaffen wurde, mit dem jeder Einzelne seine Arbeit „gut” oder zumindest „zufriedenstellend” erledigen kann und er mit dem Einsatz dieses Werkzeugs an seinem Arbeitsplatz Erfolg haben wird. Nur wenn das erreicht wird, wird das Unternehmen mit der enormen Investition den Nutzen erzielen, der erforderlich ist, um das Unternehmen auf die Zukunft in unsicheren Märkten vorzubereiten.



Weiterlesen
facebook twitter linkedin xing
Die neuesten Artikel im BDU-Fachartikelbereich

Sichtbarkeit ist für Unternehmen erfolgsentscheidend

Bert Klingsporn, Experte für den digitalen Wandel in Marketing und Vertrieb, erläutert im Gespräch mit Andrea Przyklenk, weshalb Sichtbarkeit für jedes Unternehmen zu einem entscheidenden Erfolgskriterium wird.

[13.09.2019 | verfasst von Bert Klingsporn | Certified Management Consultant (CMC/BDU) | Digital Strategy & Transformation]

Die Familienstiftung als langfristige Chance für die Unternehmensnachfolge

In vielen Unternehmerfamilien besteht der Hauptanteil des Vermögens aus dem eigentlichen Unternehmen. Daher besteht sehr häufig der Wunsch, das Unternehmen langfristig in der Familie zu halten, auch dann, wenn es keinen geeigneten familieninternen Nachfolger gibt.

[20.08.2019 | verfasst von Klaus-Christian Knuffmann | Partner | K.E.R.N - Die Nachfolgespezialisten]

Erneuerung durch Company Rebuilding?

Was ist los in den Top-Etagen deutscher Konzerne? Die Vorstände reisen durch die Technologie-Mekkas dieser Welt, gründen Ideen-Labore, ziehen ihre Krawatten aus, geben ihre Einzelbüros auf, lassen Hollywoodschaukeln in ihre Open-Space-Büros hängen, und verzweifeln immer wieder daran, dass selbst kleinste Innovationsversuche in den Weiten ihrer starren Organisation stecken bleiben. Denn sie wissen es doch ganz genau: Geschäftsmodelle, die über Jahrzehnte nahezu unantastbar schienen und hohe Margen abwarfen, werden durch neue, häufig kleine und junge Unternehmen auf den Kopf gestellt. Insbesondere technologische Markteintrittsbarrieren verschwinden nahezu vollständig. Technologie ist frei verfügbar und wartet darauf, für die Disruption des nächsten Marktes genutzt zu werden. Alles nicht neu. Dennoch sehen deutsche Unternehmenslenker weiterhin mit weit aufgerissenen Augen zu, wie täglich neue Startup-Piranhas das eigene Dinosaurier-Unternehmen attackieren. Warum schaffen es die Großen trotzdem nicht, auf all das sinnvoll zu reagieren und sich zu erneuern?

[20.08.2019 | verfasst von Marc Wagner | Managing Partner, Member of the International Management Board | Detecon Consulting]
Service
penzil
Sie sind Mitglied und möchten auch einen Artikel einstellen?
Ich möchte einen eingestellten Artikel löschen.
penzil
Top