Der Faktor "Mensch" in ERP-/PPS-Projekten

28.01.2016 | verfasst von Jürgen Finger, Dipl.-Kfm. | Partner/GL | Büro für PPS-Realisierung und Einführung Jürgen Finger+Partner

In unserer Beratungs-Praxis stellen wir immer wieder fest, dass Unternehmen oftmals sehr unbedarft an das Thema „ERP-Einführung“ herangehen und sich wundern, wenn ein entsprechendes Projekt nicht den Vorstellungen der Geschäftsleitung entspricht.


1. Situation

Die Softwareauswahl, die Realisierung und Einführung von ERP-/PPS-Systemen verlangt aufgrund ihrer Komplexität eine ganz besondere Vorgehensweise in den Projekten. Ausschlaggebend für diese Aussage ist die Tatsache, dass immer das ganze Unternehmen betroffen ist: von der Geschäftsführung bis zum Mitarbeiter an der Maschine. Change Management ist angesagt.


2. Zielsetzung

Es muss das Ziel sein, alle Mitarbeiter von Anfang an in den Veränderungsprozess einzubeziehen. Die Mitarbeiter müssen am Ende des Prozesses der Einführung und Realisierung die Gewissheit haben, dass sie an der Veränderung teilgenommen haben und dass gemeinsam ein Werkzeug geschaffen wurde, mit dem jeder Einzelne seine Arbeit „gut” oder zumindest „zufriedenstellend” erledigen kann und er mit dem Einsatz dieses Werkzeugs an seinem Arbeitsplatz Erfolg haben wird. Nur wenn das erreicht wird, wird das Unternehmen mit der enormen Investition den Nutzen erzielen, der erforderlich ist, um das Unternehmen auf die Zukunft in unsicheren Märkten vorzubereiten.



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