Headhunter: Pioniere im Wissenschafts- / Klinikmanagement?

verfasst von Dr. Regina Ruppert und Barbara Kallerhoff | selaestus Personal Management

In Wissenschaftszentren, Forschungsinstituten, Universitätskliniken sind sog. „Personalvermittler“ durchaus bekannt: bei Verwaltungsmitarbeiter/innen, Pflegepersonal oder auch Ärzte und Ärztinnen bis zum mittleren Management. Doch wie verhält es sich bei Spitzenpositionen, bei Universitätsprofessor/innen, Direktor/innen von Forschungszentren, der Führungsetage von Kliniken?    


Verfasst von Dr. Regina Ruppert und Barbara Kallerhoff

 

Auf Seiten der Mandanten ist eine neue Aufgeschlossenheit gegenüber der qualifizierten „Personalberatung“ spürbar. Die Professionalisierung bei der Besetzung von Spitzenpositionen hat für Wissenschaftseinrichtungen viele Vorteile. Denn die Suche nach qualifizierten Kandidaten/innen gestaltet sich zunehmend schwierig. Während früher eine „klassische“ wissenschaftliche Karriere mit hoher Reputation ausreichend war, hat sich heute das Profil dieser Leitungsebene stark verändert. Um Organisationen zukunftsfähig zu machen, bedarf es einer soliden kaufmännischen Kenntnis und Erfahrung, ausgeprägten Management Skills bei der Personalführung, Change Management-Erfahrung für die Umgestaltung einer Einrichtung oder einer Klinik. Die Ökonomisierung ganzer Wissenschaftsbereiche hat sich längst vollzogen, die Medizin ist hier nur ein Beispiel. Was immer man davon halten mag: „Erfolg“ macht sich heute nicht an der Masse der Publikationen und der Güte der Patientenversorgung fest. Die Trennlinie zwischen medizinischer Leitung  und dem General Management, lässt sich eben und in vielen Fällen nicht mehr so eindeutig ziehen.
Forschende und Lehrende im oberen Management, Klinikleiter/innen und Chefärzt/innen müssen sich heute schon in Richtung General Management bewegen, um den Marktanforderungen sowie den Wünschen der Klinikbetreiber und Dienstherren in Wissenschaftszentren zu genügen. Es ist daher nicht überraschend, dass die verantwortlichen Gremien den Stab gern an die Personalberatungen weiterreichen, um geeignete Kandidaten/innen aufzuspüren. In allen Disziplinen überzeugende Kandidaten/innen sind schließlich rar, agieren häufig im Verborgenen oder befinden sich im Ausland.


Und die Umworbenen? Noch reagieren sie zum Teil überrascht oder konsterniert, wenn der/die Personalberater/in anruft – je nach Offerte und Berufsbild. Noch vor kurzem machte man im Wissenschaftsmanagement die Top-Positionen gern „unter sich“ aus. Vielleicht ein Grund, warum hochqualifizierte Frauen gelegentlich an der „gläsernen Decke“ scheiterten. Die Zukunft? Kandidaten/innen und wissenschaftliche Einrichtungen werden schon aus Gründen der Transparenz, Effizienz, Fairness und Nachhaltigkeit die Unterstützung der qualifizierten Beratung begrüßen und suchen.



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