Referenzgespräche bei Bewerbungsprozessen in der Getränkebranche

verfasst von Dr. Josef Pschorr | Partner | MPW EXECUTIVE SEARCH

Angesichts der Tatsache, dass ein bestimmter Anteil von Bewerbern nicht immer korrekte Unterlagen präsentiert und Arbeitszeugnisse aus der Sicht von Personalmanagern immer mehr an Wert verlieren, stellt sich die Frage, ob sich das Risiko einer Fehlbesetzung durch Referenzgespräche minieren ließe.


Mit Referenzgesprächen überprüft man den persönlichen Eindruck (Eigenbild/Fremdbild), klärt offene Fragen oder Unsicherheiten, die im Rahmen des Kennenlernprozesses aufgetreten sind, ergänzt fehlende Informationen und sichert den Einstellungsentscheid gegenüber einer möglichen gleichwertigen Alternative ab. Die Aussage einer Unternehmensberatung, dass sich ein bestimmter Anteil von Bewerbern in Deutschland im Graubereich von Schönfärberei bis zum Betrug bewegen soll (1), war Anlass, maßgebliche Personalmanager der Getränkebranche zu diesem Thema zu befragen. Zu den angesprochenen Unternehmen zählten die Marktführer oder Mitglieder der Top-Fünf-Gruppe ihres Segmentes aus der Bier-, Mineralwasser-, AFG-, Sekt-, Spirituosen- und Grundstoffbranche. Die Konzentration auf diese Art von Firmen begründet sich dadurch, dass sie im Gegensatz zu der Mehrzahl der Klein- und Mittelbetriebe ein ausgeprägtes HR-Management (Human Resources) haben. Die Aussagen dieses Aufsatzes sind jedoch für alle Unternehmen der Getränkebranche von Bedeutung.



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