"So gut wie ich kann es sowieso keiner!" Die Herausforderung Nachfolge - für Vorgänger, Nachfolger und für das System.

01.10.2015 | verfasst von Matthias Bäcker, Claus-Dieter Piontke | Geschäftsführender Gesellschafter / Senior-Berater | Mammut Consulting GmbH
"So gut wie ich kann es sowieso keiner!" Die Herausforderung Nachfolge - für Vorgänger, Nachfolger und für das System.

Den „richtigen“ Nachfolger oder die richtige Nachfolgerin zu finden war schon immer schwierig. Bei Führungskräften kann die falsche Wahl zum „Ach und Weh“ für das Unternehmen führen. Ob richtig oder falsch, entscheidet sich nicht nur in der Persönlichkeit und den Kompetenzen des oder der Auserwählten. Wer vor der Einstellung den Prozess Nachfolge nicht kompetent angeht oder nach der Einstellung den Neuen oder die Neue nicht ausreichend begleitet, geht ein hohes Risiko ein.


Die Nachfolge
Nachfolgen sind Teildes betrieblichen Geschehens. Mitarbeiter scheiden aus und neue werden eingestellt. Betroffen davon sind irgendwann einmal alle Arbeitsplätze, von der Hilfskraft bis zum Geschäftsführer, ob Angestellter oder Inhaber. Es sei denn, der Arbeitsplatz wird nicht wieder besetzt. Dann ist nur der Abgang des jeweiligen Mitarbeiters zu managen.

 

Der Notfall
Im Idealfalllässt sich die Nachfolge planen. Das setzt die nicht nur arbeitsrechtlich rechtzeitige, sondern die frühzeitige Information über den bevorstehenden Wechsel voraus. Damit ist die rechtzeitige Ergreifung aller Maßnahmen zur Gewährleistung einer störungsfreien Nachfolge moglich.
Und was passiert, wenn die Nachfolge sich nicht im Voraus ankündigt,wenn sie ungeplant in das Unternehmenhereinbricht? Wenn der Mitarbeiter oder der Inhaber von heute auf morgen nicht mehr zur Arbeit erscheint? Der nun gestörte Arbeitsablauf muss so schnell wie möglich wieder in Gang gesetzt oder ein substituierender Arbeitsablauf gefunden und implementiert werden. Auf diesen Notfall kann sich ein Unternehmen, zumindest eingeschränkt, vorbereiten und fur ihn gerüstet sein. Diese Vorbereitungist um so existenzieller, je wichtiger die Bedeutung der Arbeitsaufgabe für Fortbestehen und Fortentwicklung des Unternehmens ist. Diese Kriterien sind generell der Funktion des Geschäftsführers zu unterstellen .Ein Notfallkoffer mit den wichtigsten Unterlagen, Anweisungen und Empfehlungen, stets aktuell gehalten, sollte als kurzfristiges Instrument zur Vorsorge gepackt sein.



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