Unternehmermangel trifft Welle der Unternehmensnachfolge

28.03.2017 | verfasst von Ingo Claus | Partner | K.E.R.N - Die Nachfolgespezialisten

Und was hat dies mit Deutschlands Familienunternehmen zu tun? Ein Blick auf die Ergebnisse mehrerer Studien zeigt, dass die Bundesrepublik vor einer riesigen Herausforderung steht. Denn viele von Familienunternehmen geprägte Regionen stehen in den kommenden Jahren vor einem flächendeckenden Generationswechsel. Vielen Regionen droht neben einem Fachkräftemangel zusätzlich ein Unternehmermangel.

 


Hier ein Auszug einiger wesentlicher Ergebnisse aus den Studien verschiedener Industrie- und Handels- bzw. Handwerkskammern aus ganz Deutschland:

  • 1/3 aller Handwerker im Bezirk der Handwerkskammer Osnabrück sind älter als 55 Jahre und stehen in den nächsten 10 Jahren vor einem Generationswechsel. Dies sind etwa 3.000 Betriebe (HWK Osnabrück, März 2017)

  • Bis zu 20% aller Handwerksbetriebe werden mangels Nachfolger in Nordsachsen schließen. (HWK Leipzig, März 2017)

  • Knapp 50% aller Firmeninhaber haben sich noch nicht mit Ihrer Nachfolge beschäftigt (IHKs in Nordrhein-Westfalen, Oktober 2016)

  • 69% aller befragten Unternehmer haben noch keine Vorsorge getroffen. (IHK Regensburg, September 2016)

  • 1.600 Unternehmen im Saarland stehen bis 2021 vor der Nachfolgefrage (Saarland Offensive, Juni 2016)

  • 3.000 Unternehmen suchen in den nächsten fünf Jahren einen neuen Chef (IHK Oberfranken, April 2016)


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