Ingenieure aus Spanien für den deutschen Arbeitsmarkt

verfasst von Autoren von dr. gawlitta, Hegger Riemann & Partner, PMCI und Tröger & Cie.

Der jährliche Bedarf an Ingenieuren in Deutschland liegt bei bis zu 90.000 Arbeitskräften (Quelle: IW Köln, bezogen auf alle berufstätigen Ingenieure). Die deutschen Hochschulen bilden indes nur zwischen 50.000 und 60.000 Ingenieure pro Jahr aus.


Hinzu kommt, dass viele Absolventen technischer Studiengänge nicht im Stammberuf, sondern beispielsweise bei Banken, Versicherungen oder Consultingunternehmen tätig sind. Diese Lücke wird sich zudem spätestens ab 2020, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, verschärfen. Aufgrund der rasanten Veränderungen der Wirtschaft durch die digitale Revolution wird schließlich weiterer Bedarf an Ingenieuren vor allem der Fachrichtungen Maschinenbau, E-Technik und Verfahrenstechnik entstehen. Schätzungen des Vereins Deutscher Ingenieure gehen von künftig zusätzlich benötigten 40.000
Ingenieuren jährlich aus.

Bei der Gewinnung von Nachwuchskräften und Fachleuten  genießen deutsche Großunternehmen und Konzerne nicht nur aufgrund ihrer starken Marken Vorteile  gegenüber vielen KMU. Viele Mittelständler tun sich hingegen schwer und sehen sich daher gezwungen, die Suchfelder ihrer Rekrutierung deutlich zu internationalisieren. Der Bedarf an qualifizierten Ingenieuren kann dabei grundsätzlich auch aus dem südeuropäischen EU-Ausland gedeckt werden.



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