Zukunft der Modewirtschaft: Das Digitale mit einfädeln

verfasst von Autoren von BearingPoint, EY, HMC und Mandat

Die hiesige Modeindustrie ist mit etwa 31 Milliarden Euro jährlichem Umsatz, 1.400 Unternehmen und mehr als 130.000 Beschäftigten eine wichtige Branche in Deutschland. Ihre Zukunft ist allerdings ungewiss.


Etablierte Labels gehen aufgrund stetig zurückgehender Umsätze in die Insolvenz, Warenhäuser stehen unter Dauerdruck. Diese Entwicklungen haben vielfältige Ursachen: Ständig wachsender Wettbewerb zwischen stationärem und Onlinehandel, veränderte Konsumgewohnheiten – mehr als 80 Prozent der unter 24-jährigen gehen fast nie in Kaufhäuser – sinkende Markentreue, veränderte Konsumgüterpriorisierung, aber auch nachlassende Attraktivität von Klein- und Mittelzentren. Hinzu kommt Kritik an mangelhaften Zuständen in außereuropäischen Produktionsländern, doch andererseits wollen fast 60 Prozent der Verbraucher für Bekleidung nicht mehr den vollen Preis bezahlen, sondern setzen auf Rabatte.

Wie relevant sind diese Umstände tatsächlich für die einzelnen Marktteilnehmer? Sicher lassen sich Megatrends, etwa die Urbanisierung, kaum vom einzelnen Unternehmen beeinflussen. Aber schaut man sich das Bild ein wenig differenzierter an, finden sich in der jeweils gleichen Liga Unternehmen, die besser abschneiden als andere. Das heißt: Der Kern für den Erfolg und Misserfolg in der Modeindustrie liegt keineswegs nur außerhalb der Unternehmen. Er liegt auch in den Unternehmen selbst, denn zu häufig wird schon bei einem kleinen Leistungseinbruch reflexartig das Heil in einer Preissenkung, im Kopieren oder im Ausweiten der Zielgruppe gesucht. Dieses Dossier beleuchtet wesentliche Stellschrauben für die richtige Positionierung in diesem Wettbewerbsumfeld.



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